Willkommen in Borgholz
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Geschichte der Borgholzer Juden

Die jüdische Gemeinde

Die Gleichberechtigung, die den Juden durch die westfälische Regierung zuteil geworden war, bestand weiter fort. Gleichberechtigung bedeutete, dass die Juden zu gleichen Bedingungen wie die Christen das Bürgerrecht erwerben und an der Gemeindeverwaltung teilnehmen konnten. Die aktive Teilnahme an der Ratszugehörigkeit ließ aber in der Praxis auf sich warten.

Ihre wichtige Rolle im Geschäftsleben spielten die Juden aber weiterhin. Im Jahr 1820 wurden als Handelsmann eingetragen Simon Löwenstein, Calm Löwenstein und Beer Löwenstein; als Textilhänler arbeitet Coßman Löwenstein; Hökerhandel betrieben Abraham Buchthal, Mannes Alterstamm und Heinemann Rosenthal; Saloman Spiegelberg war Schlächter. Alle genannten waren zwar nicht reich, hatten aber ein ausreichendes Einkommen. Der Lumpensammler Moyses Himmelreich galt allerdings als sehr arm. Die Witwe Meyerhof lebte von Almosen.

Die Brustbonbons gab es in Borgholz bei dem jüdischen Händler Löwenstein zu kaufen (Anzeige im Warburger Kreisblatt, Dezember 1862)

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© Franz-Josef Wegener

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