Willkommen in Borgholz
Willkommen in Borgholz

Politisches Leben in Borgholz

Am 5. November 1974 unterzeichnete der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Heinz Kühn das vom Landtag beschlossene Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise.

Der § 35 lautete:

Die Städte Borgentreich und Borgholz und die Gemeinden Bühne, Drankhausen, Großeneder, Körbecke, Lütgeneder, Manrode, Muddenhagen, Natingen, Natzungen und Rösebeck werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Borgentreich und führt die Bezeichnung Stadt.

 

Der ehemalige Borgholzer Bürgermeister Bernhard Temme wurde zum ersten Bürgermeister der Stadt gewählt. In Borgholz wirkte er lediglich als Ortsvorsteher weiter. Der Ortsvorsteher dient als Mittler zwischen dem Rat und der Verwaltung der Großgemeinde und der Bevölkerung des nunmehrigen "Stadtbezirkes" Borgholz.

 

1976

Beginn der Bauarbeiten an der Kanalisation,

Erschließung des Neubaugebietes "Am Lullberg"

8. September; Ortsvorsteher Bernhard Temme stirbt. Sein Nachfolger wird Franz Kaiser.

September; 300. Jahrestag der Lobeprozession zu Klus Eddessen. Gemäß dem Gelöbnis trägt der Ortsvorsteher eine ein Kilogramm schwere Kerze von der Kirche Borgholz zur Kluskapelle Eddessen.

 

1977

September; Das Landesamt für Agrarordnung bewilligt rund eine halbe Million DM zu Durchführung der ersten Planungsabschnitte der jetzt in Angriff genommen Dorferneuerungsmaßnahme.

 

1978

25. Mai; Nach insgesamt etwa fünfjähriger Bauzeit wird das Sportzentrum eingeweiht. Neben dem Umkleidegebäude mit Sauna gehören dazu zwei Sportplätze einschließlich leichtathletischer Anlagen und ein Tennisplatz.

 

1978

Die Dorferneuerungsmaßnahme ist im Wesentlichen beendet. Ein Dorfplatz entsteht zwischen Schule, Kirche und Kindergarten mit einem Brunnen. 

 

1980 

Ausbau der Ortsdurchfahrt (Langestraße) mit Anlage von Bürgersteigen. Die Arbeiten wurden bereits im Vorjahr begonnen.

 

1981

1. Juli; Die Kläranlage an der Bundesstraße wird offiziell in Betrieb genommen.

 

1982

31. März; Die 1964 in der Gemeindehalle eingerichtete, 1971 von der Fa. Hörner übernommene Näherei stellt den Betrieb ein.

5 . bis 8. August; Der VfB "Jordania Borgholz" veranstaltet ein großes Jubiläumssportfest aus Anlass seines 60-jährigen Bestehens.

 

1983

10. Juni; Die Sauna im Sportlerheim brennt vollständig aus. Am 8. Dezember kann sie nach dem Wiederaufbau wieder in Betrieb genommen werden.

23. bis 25. September; Der Männergesangverein "Eintracht" Borgholz feiert ein Jubiläumsfest aus Anlass seines 75-jährigen Bestehens.

 

1984

Das Amt für Agrarordnung beabsichtigt in der Borgholzer Gemarkung eine flurbereinigung durchzuführen. Das Amt beginnt mit den Voruntersuchungen und Planungen.

Mit Beginn des Sommerfahrplans am 3. Juni wir der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke Scherfede - Holzminden eingestellt. Der Güterverkehr bleibt vorerst erhalten

 

 

 

 

Halt des letzten Zuges vor Einstellung des Personenverkehrs im Jahre 1984.

Umgestaltung der ehemaligen Trasse der K 55 (Kleine Straße) zu einer funktionsfähigen, dorfgerechten Ortsstraße. Schaffung von verkehrsgerechten Nebenanlagen der Natinger Straße.

 

1985

Es regt sich Widerstand gegen die geplante Flurbereinigung. Im Februar spricht sich die Mehrheit der Landwirte dagegen aus. Im April erklärt der NRW Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen in Borgentreich, dass das Verfahren wegen der massiven Proteste der Borgholzer Bauern eingestellt wird.

 

Aus heutiger Sicht war die Einstellung des Verfahren ein riesiger Fehler. Viele der damaligen Landwirte habe ihre Betriebe bereits aufgegeben. 

 

1987

Die Verbindungsstrecke zwischen Marktplatz und Burgstraße wird im Rahmen der 1977 begonnen Dorfentwicklung fertig gestellt

 

Das im Jahr 1841 erbaute Rathaus wurde im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen abgerissen.

Verschönerung des Burgfriedhofs durch Neufestlegung der Wege und die 'Errichtung einer Wasserentnahmestelle. 

 

1988

Sanierung des Feuerlöschteiches.

Der im Vorjahr begonnene Anschluss des Gewerbegebietes am Bahnhof an das Klärwerk Borgholz ist fertiggestellt.

Erwerb der Erweiterungsfläche für den Nordfriedhof durch Grundstückstausch mit dem Schützenverein.

Die Freiwillige Feuerwehr erhält ein neues, bundeseigenes Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS im Wert von 300.000,00 DM.

17. Februar; Pastor Nübel stirbt. Sein Nachfolger wird am 28. August der aus Borgentreich stammende Pastor Heinrich Bartoldus.

 

1989

Wesentliche Erweiterung des Betriebsanlage Fa. Decker am Bahnhof. Die Zahl der Beschäftigten steigt auf ca. 340 an.

Erneuerung des Kinderspielplatzes auf dem Vorplatz der Stadthalle mit Unterstützung der Anlieger. Durch mehrere Straßenfeste wird die Finanzierung der Spielgeräte durch die benachbarten Straßengemeinden weitgehenst getragen, bzw. nicht unerheblich unterstützt.

Durch ein überwältigendes Spendenaufkommen aus der Bevölkerung ist es möglich, eine in Holland erstandene, wertvolle Madonna aus der Zeit um 1300 für die Pfarrkirche zu erwerben. Der damalige Ruhrbischoff Kardinal Hengstbach kommt am 13. Oktober zu ihrer Einweihung nach Borgholz.

November; Helmut Otto wird Ortsvorsteher und löst Franz Kaiser ab.

 

1990

Anschluss des Borgholzer Versorgungsnetzes der Westfälischen Ferngas AG.

Verlegung von Breitbandkabel für die Rundfunk- und Fernsehversorgung durch die Fa. PrimaCom.

 

1991

Borgholz feiert sein 700-jähriges Jubiläum anlässlich der Verleihung der Stadtrechte durch den Bischof von Paderborn. Das ganze Jahr ist ausgefüllt mit Veranstaltungen. Zum eigentlichen Fest in der ersten Septemberwoche sind tausende von Menschen auf den Beinen. 

 

Ab einem sonnigen Septembertag waren tausende von Menschen beim Festumzug zugegen. 

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© Franz-Josef Wegener

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